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Filmkritik zu:

Tränen der Sonne (Tears of the Sun) [imdb]

von Reinhard

 

Technisches:

Regie: Antoine Fuqua Andere Filme: Training Day, Bait - Fette Beute, Die Ersatzkiller (The Replacement Killers)

Buch:

Darsteller:

FSK: 16

Laufzeit: 121 Minuten

Genre: Action

Homepage: deutsch: http://www.traenen-der-sonne.de/, englisch: http://www.sonypictures.com/homevideo/tearsofthesun

Inhalt:

In irgend einem Afrikanischen Staat kommt es zu einem Staatsstreich. Die Präsidentenfamilie wird ermordet, und überall kommt es zu Unruhen. Daher beschließt man die letzten Amerikaner zu evakuieren. Lieutenant Waters (Bruce Willis) leitet diese Operation. Am Zielpunkt angekommen finden Sie ein Buschkrankenhaus das gerade von Flüchtlingen überrannt wird.

Die amerikanische Ärztin Dr. Lena Kendricks erklärt sich aber nur bereit mitzukommen, wenn auf "Ihre Leute" mitkommen. Und so macht sich eine recht seltsame Gruppe von Leuten auf, um zum Landeplatz der Hubschrauber zu kommen. Dort zeigt sich aber das Bruce Willis nie vorhatte die ganzen Leute mitzunehmen. Die Ärztin wird kurzerhand gepackt, in einen Hubschrauber gezerrt, und die Amis fliegen ab.

Aber noch in der Luft überlegt es sich Bruce anders.

Kritik:

Der Film ist sicher einer der besseren den ich in letzter Zeit gesehen habe. Bruce -Glatzkopf- Willis gibt den Schweiger, der nichts an sich heranlässt. Es gibt keine markigen Sprüche, zumindest fast nicht. Und über lange Strecken wird der Film von Bildern und der sehr guten Musik getragen.

Da bleibt der Konflikt zwischen dem Soldaten und der Ärztin fast schon auf der Strecke. Das Potential das in dieser Konstellation steckt wird nicht ausgeschöpft. Auch bleiben die anderen Teilnehmer an dieser Odyssey seltsam blas. Die Soldaten wie Einwohner spielen kaum eine Rolle, dienen fast nur als Stichwortgeber.

Und so gut der Film ist, sosehr flacht er zum Ende hin ab, da dieses zu konventionell, zu Actionbeladen das Problem auflöst.

Soweit mal die "Cineastische" Kritik. Es gibt aber auch eine andere Betrachtungsweise.

Da ist also mal wieder die USA, die Weltpolizist spielen will. Die Legitimation bekommt es aus einem diffusem moralischen Anspruch. Keine Rede davon das Amerika erst auf Internationalem Druck in Afrika intervenierte, oder das die USA an den UN vorbei den IRAK überfallen hat. Dafür werden in eindeutigen Situationen gezeigt was alles ohne die Amis passieren kann, etwa in der Szene in diesem Dorf. Es bleibt also eindeutig ein Nachgeschmack der den guten Eindruck sehr stört.

 

(c) by R. Doberstein, Mannheim (www.filmkritik.biz)

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