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Filmplakat
Filmplakat
 

Clayton Rohner und Kristin Dattilo
Clayton Rohner als Arnet McClure und
Kristin Dattilo als Claire Winslow
 

Das erste groessere Hindernis
Das erste größere Hindernis
 
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Filmkritik zu:

Coronado [imdb]

von Reinhard

vom 26. Juli 2004

 

Technisches:

Regie: Claudio Fäh Andere Filme: Hit the Highway, Honey, Strandsonntag, Kilometer 11

Buch:

Darsteller:

Kamera:

Musik: Ralf Wienrich Andere Filme: Goebbels und Geduldig, Schnee in der Neujahrsnacht (Snow On New Year's Eve), Love and Rage (Liebe und Leidenschaft)

Verleih: UIP

FSK: 12

Laufzeit: 88 Minuten

Genre: Aktionkomödie

Homepage: deutsch: http://www.coronado-derfilm.de englisch: http://www.coronadothemovie.com

Inhalt:

Claire (Kristin Dattilo) ist Verlobt. Und wie das so unter Liebenden ist will sie ihren Freund überraschen. Dieser, ein Diplomat, hat nämlich irgendwelche Papiere vergessen. Und anstatt diese nachzuschicken fliegt sie kurzerhand zu ihm in die Schweiz.

Dort findet sie aber an der angegebenen Adresse nur eine Post mit Schließfächern. Verwirrt öffnet sie dann im Hotel die Papiere und stellt fest das diese in Spanisch verfasst sind. Ohne den Inhalt verstehen zu können ist aber klar sich in diesen Papieren um irgendwelche Geschäfte dreht die mit Coronado zu tun haben. Diese ist ein kleiner Staat, der irgendwo in Lateinamerika liegt.

Und so fliegt sie mal eben mit der nächsten Maschine dorthin. Aus dem verschneiten, weihnachtlichen Zürich in die brütende Hitze des Dschungels.

Hier lernt sie schnell das Es eine typische Bananenrepublik ist, mit korrupten Beamten, einem sadistischen Diktator und schießwütigen Rebellen. Sie begegnet dem Landsmann und Journalisten Arnet McClure (Clayton Rohner) und überredet ihn ihr bei der Suche nach ihrem Verlobten zu helfen. Eine nicht ungefährliche Suche.

Kritik:

Ein knallbuntes Dschungelmärchen wird hier abgeliefert. Mit einiges an Liebelei, jede Menge Action und immer wieder 'n flotter Spruch auf den Lippen. Dem obligatorischen Kind und dem mindestens ebenso wichtigen einheimischen Freund. Eigentlich also alles da.

Allerdings kommt der Verlobte Michael Lowry (als Will Gallagher) recht spät ins Spiel. Und dadurch ist erstmal nicht klar in welche Richtung der Film geht. Auch eine andere Hauptperson, der Chef der Aufständigen kommt eindeutig zu kurz. Und so wird der erste Teil des Filmes von der kratzbürstigen Freund-/Feindschaft zwischen Kristine Dattilo und Clayton Rohner getragen. Zwar mit gelegentlichen Actioneinlagen, aber nicht genug um den Film ein anderes Gewicht zu geben. Das Geplänkel zwischen den beiden ist aber nicht ausgeprägt genug um mehr als ein paar Lacher und ein "das haben wir doch schon mal gesehen" zu produzieren.

Als die dann den Verlobten gefunden haben wirds so richtig konfus. Aber eigentlich ist zu dem Zeitpunkt schon klar das es nur noch um die Frage geht wer jetzt eigentlich der Richtige ist. Und dadurch wird die Materialschlacht im letzten Drittel des Filmes.

Also ein Film der nur mal wieder aus der Retortenproduktion Hollywoods die Clichés bedient.

 

(c) by R. Doberstein, Mannheim (www.filmkritik.biz)

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