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Luke Kirby als Angelo Barberini
Luke Kirby als Angelo Barberini
 

Paul Sorvino als Gino Barberini und Ginette Reno als Maria Barberini
Paul Sorvino als Gino Barberini und
Ginette Reno als Maria Barberini
 

Claudia Ferri als Anna Barberini
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Filmkritik zu:

Mambo italiano [imdb]

von Reinhard

vom 14.6.2004

 

Technisches:

Regie: Émile Gaudreault Andere Filme: Nuit de noces (Wedding Night)

Buch:

Darsteller:

Kamera: Serge Ladouceur Andere Filme: The Favourite Game, Taxman, Night of the Flood

Musik: FM Le Sieur Andere Filme: Nuit de noces (Wedding Night), La Bouteille (The Bottle), L' Oreille de Joé

Verleih: 20th Century Fox

Produktion:

FSK: 6

Laufzeit: 89 Minuten

Genre: Komödie

Homepage: deutsch: http://www.mamboitaliano-derfilm.de/ englisch: http://www.mamboitalianomovie.com/

Inhalt:

Angelo ist ein ganz normaler junger Mann. Naja, er hat keine Freundin und lebt noch zu Hause. Und bei der Familie will das was heißen. Eine typisch italienische Familie. Mutti schreit, Vati ist der Chef, zumindest bis er an Mutti gerät. Die Tochter will immer vermitteln. Und Angelo will nur eins: Raus.

Und so macht er etwas das sind nur zur Hochzeit oder zum Begräbnis passiert. Er zieht aus. Für die Eltern und besonders für seine Mutter ist das sowas wie ein Weltuntergang.

Dabei ist das noch die gute Nachricht. Angelo ist nämlich schwul. Aber für einen Italiener, auch oder gerade wenn er in Kanada lebt, ist das ungefähr wie ein evangelischer Papst. Das er dennoch jemanden kennen lernt der so wie er empfindet grenzt dann fast an ein Wunder. Da dieses der Sohn einer Freundin seiner Mutter ist, sind die nächsten Probleme vorprogrammiert.

Aber das Hauptproblem ist immer noch, wie seinen Eltern beibringen was er von Männern hält?

Kritik:

Warum dieser Film ausgerechnet zum Muttertag so promotet wurde ist mir schleierhaft. Auch wenn Homosexualität längst seinen Schrecken verloren hat ist dies doch sicherlich nicht der 1. Wunsch einer Mutter, ob Italienisch oder Deutsch, für ihren Sohn. Andererseits ist es vielleicht mal ein etwas anderer Familienfilm. Leicht schräg, aber nicht so das es wirklich weh tut. Also durchaus Mutti-verträglich.

Dabei ist die Geschichte ganz nett erzählt. Sie geht flüssig voran und ist unterhaltsam. Obwohl die einzelnen Charaktere eher Stereotypen als Charakter sind. Dennoch macht es Spaß zuzusehen. Auch wenn das ständige Geschreie der Mutter etwas auf die Nerven geht. Das war vielleicht etwas dick aufgetragen. Nur die Rolle des Angelos bietet etwas mehr Raum zur Entfaltung. Doch das ist nicht leicht, wenn die anderen Rollen zu einfach gestrickt sind.

So hat diese Geschichte durchaus Potenzial zum Unterhalten. Man darf aber kein Charakter- oder gar Problemfilm erwarten.

Tipp: Unbedingt auf die Tapeten achten. Jeder Raum hat eine Andere. Mit riesen Muster. Schreckliche Farben. Wohl aus den 70ern ausgebrochen. Köstlich.

 

(c) by R. Doberstein, Mannheim (www.filmkritik.biz)

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