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Filmkritik zu:

The Sin Eater (The Order) [imdb]

von Reinhard

vom 18.4.2004

 

Technisches:

Regie: Brian Helgeland Andere Filme: A Knight's Tale (Ritter aus Leidenschaft), Payback (Payback - Zahltag)

Buch: Brian Helgeland Andere Filme: Mystic River, A Knight's Tale (Ritter aus Leidenschaft), L.A. Confidential

Darsteller:

Kamera: Nicola Pecorini Andere Filme: Harrison's Flowers, Rules of Engagement (Rules - Sekunden der Entscheidung), Fear and Loathing in Las Vegas ( Angst und Schrecken in Las Vegas)

Musik:

Verleih: 20th Century Fox

Produktion:

FSK: 16

Laufzeit: 102 Minuten

Genre: Mysterie/Thriller

Homepage: deutsch: http://www.sineater.de, englisch: http://theordermovie.com/

Inhalt:

Priester Alex Bernier (Heath Ledger) gehört einem kleinen, geheimen Orden innerhalb der katholischen Kirche an. Als deren Führer stirbt kann er nicht glauben das es Selbstmord gewesen sein soll. Immerhin führt das zur Exkommunizierung und Verweigerung der heiligen Sakramente.

Und es ist auch mehr als seltsam das der Kardinal Driscoll extra zu ihm gereist ist um diese Nachricht zu überbringen. Mehr als genug Gründe um anzunehmen das da einiges nicht stimmt. Und so reist er nach Rom. Dort trifft er sich mit Thomas, einem Freund und "Kollegen". Aber auch Mara taucht auf. Sie hat früher einmal Alex angegriffen, als dieser an ihr einen Exorzismus vollzog, und war lange in der Psychiatrie. Jetzt wurde sie entlassen und ist der festen Überzeugung das sie und Alex zusammengehören.

In Rom stellt Alex dann fest das die Leiche seltsame Wunden hat, und das in dem Haus altertümliche Schriftzeichen angebracht sind. Alles weist darauf hin das ein mystisches Wesen, der Sündenesser, hier zu Werke war.

Und so verstricken sich die drei immer mehr in mittelalterlichen Ritualen, geheimen Zusammenkünfte und seltsame Botschaften. Bis dann Alex eine Entscheidung treffen muss. Es geht um das Seelenheil seiner Geliebten und um seine eigene Seele.

Kritik:

Ein Film der nicht mit den großen Schockeffekten kommt. Die wenigen, hauptsächlich am Anfang, sind eher störend. Bis dann die Geschichte richtig beginnt. Dann übernimmt das Schauspielen den Hauptpart. Und das ist eindeutig dar bessere. Die wenigen Spezialeffekte, die jetzt noch eingesetzt werden, sind gezielt plaziert und unterstützen die Geschichte. Etwas das selten genug passiert.

Dennoch überzeugt das alles nicht so richtig. Diese komische Liebesgeschichte ist völlig deplatziert, auch wenn sie ganz passabel integriert wurde. Ebenso ist die Gestalt des Kardinals Driscoll nicht überzeugend. Auch der Sündenesser (Benno Fürmann) hat eigentlich nur die Aufgabe mit lockerem Ton Geschichten zu erzählen bei denen einem eigentlich die Haare zu Berge stehen sollten. Aber nichts passiert. Und ganz krass ist es mit Heath Ledger. Angeblich hat er ja Seelenqualen, zuerst um seinen Mentor und später wegen Mara, aber das kommt nicht glaubwürdig rüber.

Und so bleibt ein Film, der, zumindest in Teilen, einen guten Ansatz verfolgt. Auch die Ausstattung ist bemerkenswert. Aber letztendlich scheitert es an ungenügenden Schauspielern und/oder einer zu laxen Regie.

 

(c) by R. Doberstein, Mannheim (www.filmkritik.biz)

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